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Wertungspiel 2008 in Owingen

veröffentlicht um 05.01.2010, 04:40 von Unbekannter Nutzer   [ aktualisiert 06.06.2011, 00:05 von MVW Website ]
"K" für Konzertmusik und "4" für die Stufe 4 besser bekannt als „Oberstufe“, das war unsere Herausforderung und Aufgabe am 5. Juli 2008 beim Wertungsspiel in Owingen.
Unsere Note war für uns eine kleine Sensation: Hervorragend (90,8 Punkte), also die Bestnote. Bereits 2006 erreichen wir in Ringingen beim Wertungsspiel mit 92 Punkte die Bestnote, die seit damals von keiner anderen Kapelle im Kreisverband Zollernalb in der Mittelstufe erreicht wurde. 
Für Dirigent Oliver Martini stellte sich daher die Frage, ob wir unser Glück in der nächsthöheren Stufe, also der Oberstufe, versuchen sollten. Die Entscheidung es zu wagen, war zugleich auch eine Premiere in der noch jungen Vereinsgeschichte. Bisher spielten wir maximal in der Mittelstufe.
Das Projekt Oberstufe begann am 9. Mai mit der ersten Probe nach dem Frühjahrskonzert. Es blieben uns also lediglich zwei Monate mit nur drei Zusatzproben für die zwei Stücke „Seagate Ouverture“ und „Ross Roy“. Ein Stück war uns völlig unbekannt und das andere hatten wir letztmals vor zehn Jahren gespielt. Wir gingen die Sache also sehr sportlich an – jede Probe war wichtig. Am Samstag, 5. Juli 2008 war es schließlich soweit. Wir trafen uns um 13.30 Uhr am Hagestall um das Schlagwerk in den Lkw zu laden und ein Gruppenfoto zu machen. Um 14.30 Uhr
hatten wir im Engelsaal in Owingen eine Stunde Zeit uns einzuspielen. Um 16 Uhr war unser Vorspieltermin in der Festhalle in Owingen – der letzte an diesem Tag. Die Halle war gut besucht und alle waren sehr gespannt, wie es wohl verlaufen würde. Nach einem etwas nervösen Anfang spielten sich Dirigent und Kapelle während dem ca. 20-minütigen Vortrag letztlich souverän zur Bestnote, was zu diesem Zeitpunkt natürlich noch niemand wusste. Wir mussten noch bis zur Notenbekanntgabe um 17 Uhr am Sonntag abwarten.
Nach dem Vortrag, feierten wir im Festzelt in Owingen und ließen den schönen Sommertag bei bester Laune im Sportheim in Weildorf ausklingen. Am Sonntag wollten wir am Festumzug teilnehmen, der jedoch einem Platzregen zum Opfer fiel. Im Festzelt stieg nach dem Massenchor die Spannung bis zur Notenbekanntgabe. Nachdem dann unsere Note vorgelesen wurde, gab es kein Halten mehr. Alle waren überglücklich und viele konnten es gar nicht fassen. Wir fuhren mit dem Bus wieder zurück
nach Weildorf und spielten vom Adler bis zum Hagestall, wo uns bereits eine kleine Fangemeinde erwartete.
Während der Feierstunde im Hagestall gratulierte Ortsvorsteher Dieter Beller dem Dirigenten und der Kapelle im Namen der Gemeinde sehr herzlich. Vorstand Christoph Hipp bedankte sich bei allen Beteiligten und überreichte Dirigent Oliver Martini, für seine herausragende Leistung die zweithöchste Auszeichnung des Vereins – die silberne Vereinsehrennadel. Etwas später besuchte uns noch Bürger meister Götz im Hagestall und wir ließen den Tag bei Musik und Tanz im Hagestall ausklingen.
(Christoph Hipp)
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